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Rauchmelder retten Leben

Rauchmelder retten LebenRund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch.
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Kriegsjahre 1939-1945

Bild zum BeitragLämmerspiel wurde viermal von Brandbomben getroffen. Während eine die Scheune des Beigeordneten und Ortsbauernführers in Brand setzte, durchschlug eine andere Bombe nur die Decke der katholischen Kirche „St. Lucia“. Dank der beiden damals 14-15 jährigen Jungen Alfred Roth und Robert Roth sowie dem Feuerwehrmann Heinz Wenzel (späterer Ortsbrandmeister), dem bei Jakopy & Zentgraf beschäftigten Metallarbeiter Artur Löb, den Kirchennachbarn Heinrich Keller und Nikolaus Roth konnte ein größerer Schaden vermieden werden. Alfred und Robert Roth nahmen den Einschlag wahr und machten sofort Meldung. Heinz Wenzel schlug die bereits brennende Stabbrandbombe aus dem Gebälk und warf sie auf den Kirchenboden, während die übrigen drei Männer sie aus dem Kirchenraum entfernten.
Alfred und Robert Roth retteten in gleicher Weise auch ein Anwesen in der Bischof-Ketteler-Straße. In häufigen Fällen musste die Feuerwehr Lämmerspiel während und nach den Angriffen in den betroffenen Nachbarstädten Hilfe bei der Brandbekämpfung und Opferversorgung leisten.

Waldbrände `76

Bild zum BeitragAls am 16.06.1976 um 23:45 Uhr in Lämmerspiel die Sirene die Wehr zu einem Waldbrand rief, ahnten die meisten der 46 Männer unter ihrem Kommandanten Heinz Wenzel nicht, dass sie bis zum 08.08.1976 insgesamt 43 Wald- und Flächenbrände löschen müssen. Die Wehr stand teilweise mehrmals am Tag im Einsatz. Die hierbei geleistete Arbeit: 803 Arbeitsstunden, 5780 m B-Schlauch, 1575 m C-Schlauch – muss als enorme Belastung gesehen werden, da zu dieser Zeit in Lämmerspiel nur ein LF 8 TS ohne Wasser stationiert war und alle Schlauchleitungen mit der Hand verlegt werden mussten. Die Hilfe der benachbarten Wehren aus Mühlheim und Hausen war oft erforderlich, da durch die Häufigkeit der Einsätze u.a. das Schlauchmaterial knapp wurde. Als am 08.08. um 23:44 Uhr die Wehr einen Waldbrand mit 6 C- und 1 B-Rohr bekämpfte, verhaftete die Polizei einen der Wehrmänner, die Waldbrandserie hatte damit ein Ende gefunden. Der Kamerad war erst vor wenigen Wochen nach Lämmerspiel gezogen, aber auch in seiner früheren Gemeinde waren einige Brandstiftungen verübt worden. Nachdem er die Schuld auf sich genommen hatte wurde er zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt.

Dachstuhlbrand Hotel Waitz

Bild zum BeitragAm Dienstag, den 21. Juli 1981 kam es an der Fettabsaugung der Küche des Hotelbetriebes zu einem Feuer. Als der Brand mittels einiger Feuerlöscher durch die Besatzung des LF 8 gelöscht wurde, erfolgte plötzlich die Durchzündung des Dachstuhles. Der stellv. Stadtbrandinspektor, welcher den Einsatz am Funk mit verfolgte, löste sofort Großalarm aus. Insgesamt kamen 3 KdoW, 3 TLF 16/25, 1 LF 16 HL, 2 LF 8, 2 LF 16 TS, 1 DL 30, 1 DL 18 und 1 Kleintransporter sowie 72 Feuerwehrmännern zum Einsatz. Es entstand ein immenser Schaden, da neben dem Dachstuhl auch 20 Hotelzimmer zerstört wurden.

Feuer in Schreinerei

Bild zum BeitragFreitag, den 11.03.1983 um 03:08 Uhr heulten in Lämmerspiel die Sirenen. Als die ersten Kräfte 3 Minuten nach der Alarmierung ausrückten, erkannten sie bereits auf der Anfahrt, dass es sich um ein gewaltiges Feuer handeln muss. In der Albert-Schweizer-Str. brannte ein holzverarbeitender Betrieb in voller Ausdehnung. Nicht zuletzt wegen der mangelhaften Wasserversorgung am Brandort wurden die Wehren aus Mühlheim, Dietesheim und Offenbach zu Hilfe gerufen. Nur mit Mühe gelang es den eingesetzten Kräften eine benachbarte Schreinerei (ca. 10 m entfernt) zu retten. Zum Einsatz kamen 3 KdoW, 3 TLF 16/25, 2 LF 8, 2 LF 16, 1 LF 16 TS, 1 GTLF 6, 1 RW-2, 1 DL 30, 1 DL 18, 1 SKW 2000, 1 SF und 106 Mann zum Einsatz. Die betroffene Schreinerei und Teile des Wohnhauses brannten nieder, obwohl zur Wasserversorgung sogar der Swimmingpool eines Nachbars leer gepumpt wurde.

Schwerer Verkehrsunfall

Bild zum BeitragAls sich am Sonntagmorgen die Kameraden zum Tag der offenen Tür unserer Wehr trafen, ahnte keiner von ihnen, welchen schweren Einsatz ihnen noch bevor stand. Gegen die Mittagszeit heulte die Sirene zum Einsatz - VU mit eingeklemmter Person Steinheimer Straße. Vor Ort stellten die sofort ausgerückten Einsatzkräfte der Lämmerspieler und Mühlheimer Wehr nach der Erkundung fest, dass ein PKW mit überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen war und mit dem Dach gegen einen Baum geprallt ist. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen, so dass nach Freigabe der Leiche mit der Bergung begonnen werden konnte.

Brand Kita Schlesierstraße

Bild zum BeitragAm 04.09.96 kam es in der Kita Schlesierstr. zu einem der bisher größten Brände in Lämmerspiel. Im Verlauf der Löschmaßnahmen wurden die Wehren aus Mühlheim, Dietesheim, Hausen und Offenbach zu Hilfe gerufen. Das Feuer, welches ein Brandstifter gelegt hatte, griff auf den gesamten Altbau über und konnte erst nach 7 Stunden als gelöscht angesehen werden. Die Nachlöscharbeiten beanspruchten noch den gesamten Vormittag des nächsten Tages. Der Brandstifter wurde einige Tage später von der Polizei gefasst und gestand mehrere Brände in Mühlheim, Dietesheim, Hausen und Lämmerspiel gelegt zu haben. Der Gesamtschaden betrug ca. 800.000 €, wobei der größte Teil für den Wiederaufbau zugute des Kindergartens kam.

Feuer Stahlschanz-Gelände

Bild zum BeitragAm 05.06.1998 kam es um 21:00 Uhr auf dem ehemaligen Schanzgelände in Mühlheim zu einem Großbrand. Die Feuerwehr Lämmerspiel war mit allen Fahrzeugen und 28 Mann bis 03:50 Uhr im Einsatz, kämpfte aber mit den eingesetzten Kreiswehren sowie den Kameraden aus Offenbach und Hanau vergeblich gegen das Feuer. Das Gebäude mit ca. 20 Werkstätten brannte bis auf die Grundmauern nieder. Eine benachbarte Kunststoffrecyclingfirma wurde beschädigt.

Schwerer Verkehrsunfall K191

Bild zum BeitragAlarmierung am 20.08.1997 um 10 Uhr 40 mit dem Wortlaut „Öl aufnehmen nach VU“, Routineeinsatz keine besondere Eile. Als nach einigen Minuten die ersten Einsatzkräfte mit dem LF 16/12 ausrückten, zeigte sich die Lage dann doch etwas anders als Erwartet. Frontalcrash zweier PKW ein Fahrzeug liegt auf dem Dach ein drittes Fahrzeug ca. 80 Meter weiter im Abwassergraben. Eine 88 Jahre alte Frau wird reanimiert, eine 24 Jahre alte Frau liegt mit einem offenem Kopfverletzung in einer Benzinlache, der Fahrer des zweiten PKW wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt. Nur der Fahrer des dritten Unfallfahrzeuges kam mit leichten Verletzungen davon. Von der Feuerwehr wurde die Unfallstelle abgesichert, der Brandschutz sichergestellt und dem Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten geholfen. Da sich schnell herausstellte, dass die eigenen Mittel für diesen Einsatz nicht ausreichten wurde der RW-2 der Feuerwehr Mühlheim nachalarmiert. Fazit des Einsatzes: Eine Tote, zwei schwer und ein leicht Verletzter.

Jahrhunderthochwasser Dessau

Bild zum BeitragNach massiven Regenfällen kam es in großen Teilen von Sachsen und Sachsen-Anhalt, nach mehreren Dammbrüchen zu Überschwemmungen kaum gekannten Ausmaßes. Mit Kameraden aus allen Bundesländern kamen auch drei Lämmerspieler Feuerwehrmänner zum Einsatz an der Hochwasserfront. Unser Einsatzgebiet war der Dessauer Ortsteil Waldersee. Der gesamte Ortsbereich stand bis zu 1,5 m unter Wasser.